Ab ins Leben, Leute treffen – Veranstaltungen!

Für mich stehen im Oktober und November wichtige Veranstaltungen an, auf die ich mich sehr freue. Im Oktober ist wieder BDSM Klönschnack, diesmal aber „mit Tanzen“. Im November gehe ich, wenn alles klappt, auf meiner erste BDSM-Party!

BDSM Klönschnack

Ich war im September das erste Mal zu der Stammtisch artigen Veranstaltung in Kiel, wir waren Bowlen. Ich war davor, obwohl ich mich gefreut hatte, ziemlich aufgeregt. Ich hatte die Jahre zuvor kaum den Drang, mich mit neuen Leuten zu treffen – und schon gar nicht mit BDSMern. Das ist gar nicht bös gemeint, ich war ohne Selbstvertrauen, teilweise depressiv und hatte einfach Angst. Und ich dachte jahrelang, ich sei sehr introvertiert.

Was mache ich, falls sich mir niemand zuwendet? Was sage ich? Wie geht Smalltalk nochmal? HILLFEEEE! Und dann kam es ganz anders. Ich war zwar aufgeregt, aber das bin ich vor Dingen, die ich nicht ganz einschätzen kann, eigentlich immer. Also nahm ich es an und schickte meinen inneren Kritiker vor dem Losgehen in den Feierabend: „Du hast entweder Ausgang oder verziehst dich ruhig auf dein Zimmer unterm Dach.“ Das hat gut funktioniert, der Abend verlief gut und hat viel Spaß gemacht.

Abzaapppeeeeln!

Im Oktober ist wieder Klönschnack, und ich freue mich besonders darauf, denn nach dem Beisammensein gehen alle, die noch Lust haben, auf die Depeche-Mode-Party (inklusive Goff-Party)! Ich war schon sooo lange nicht mehr zu guter Musik weg. Mensch sieht es mir nicht an – ich glaube, ich sehe eher normal-piefig aus –, aber mein Herz schlägt für die dunkle Musik. Anne Clark, The Birthday Massacre, Paradise Lost, Celldweller, The Anix, ich könnte noch Dutzende Bands nennen. Ich hatte mich während des Bowlens noch kurz geärgert, dass ich bei Joy nicht früher auf die entsprechende Gruppe gestoßen war, denn beim ersten Treffen im Sommer waren sie schonmal tanzen gewesen. Dass es schon so bald wieder passieren würde, hatte ich nicht geahnt, freute mich aber umso mehr.

Passion (Night)

Im November soll dann meine erste BDSM-Party folgen. Auf der Passion-Messe an sich war ich vergangenes Jahr schon gewesen, das war ganz okay. Warum nur okay? Ich fand die Zahl der Aussteller jetzt nicht so gigantisch und es war unter dem grellen Licht der Lampen abgefahren heiß.

Auf Partys habe ich mich bislang nicht getraut, denn, wie ich eingangs schrieb, fehlte mir das Selbstvertrauen – und die Garderobe. Auf Twitter könntet ihr bereits mal mitbekommen haben, dass „Dresscode“ mich ziemlich stresst. Ich bin da ein bisschen anti, zugegeben, weil ich weiß, dass es teilweise zur Abgrenzung vom allgemeinen Pöbel und der Etablierung eines gewissen Elitismus dient. Ich hab mir noch nie viel aus Kleidung gemacht und hatte meist auch nicht viel Geld. Auch heute noch sehe ich es nicht ein, für eine Hose 150 Euro zu zahlen, wenn mir die für 30 oder 50 Euro auch steht. Ich möchte also dem Dresscode mit so wenig Eingeständnissen und Aufwand wie möglich „entsprechen“. Obwohl, offen gesagt unterwerfe ich mich ihm nur zähneknirschend.

Es hat sich, nachdem ich mich mit meinem Twitter-Konto etwas eingewöhnt hatte, ergeben, dass jemand, die ich dort kennenlernte, auf die Passion fahren wollte. Das war für mich irgendwie der Impuls, den ich benötigte, um endlich ernsthaft meinen ersten Partybesuch zu planen. Inzwischen sind die Vorbereitungen so weit gediehen, dass ich mich zur Messe und Party angemeldet habe und ich mein Outfit zusammenstelle. Ich wähle die Kleidung so aus, dass ich sie auch in meiner normalen Freizeit tragen könnte: 10-Loch-Rangers, eine schwarze Leder- bzw. Militärhose und ein kurzärmeliges, schwarzes Armyhemd. Dass ich bei der morgendlichen Kleiderwahl wieder vermehrt zu Schwarz greife, passt wunderbar.

Ich bin trotz aller Vorfreude immer noch ein wenig unsicher, aber das liegt in der Natur der Sache. Nach dem ersten Mal wird es anders aussehen. Bestimmt.


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