Erst dominant, dann devot

Kürzlich hatte ich ein schönes Erlebnis mit meiner Besten: Wir drehten nach unserer normalen Konstellation die Seiten und ich konnte meine devoten Aspekte etwas ausleben. Es war intensiv.

Dass ich mich nach außen als Switcher bekenne, bedeutet für mich zunächst, dass ich mich selbst so identifiziere. Nicht, dass ich diese Seite schon ausgiebig bespielt habe. Vergangene Woche besuchte mich meine Beste und es wurde relativ schnell deutlich, dass es ein besonderer Besuch werden würde.

Sie hatte, anders als sonst, ein enganliegendes Schmuckhalsband aus Stoff angelegt. Nichts, was offensichtlich in Richtung BDSM ging, es sah zunächst einfach sehr heiß aus. Allerdings hatte es doch die Wirkung auf mich, dass meine Hand schnell zu ihrem Hals wanderte und wir uns schon im Flur leidenschaftlich küssten. Wir gingen zunächst ins Wohnzimmer, wo wir uns unterhielten, über dieses und jenes. Nach kurzer Zeit stand ich allerdings auf, nahm ihre Hand und sagte nur, dass sie mitkommen solle. Ich zog sie mit mir ins Schlafzimmer und zeigte ihr, nach zunächst gleichberechtigtem und wildem Liebkosen, meine dominante Seite.

Als wir nach einer ganzen Weile wieder ins Wohnzimmer gingen, setzte sich meine Beste überraschend auf meinen Schoss und dreht mir die Arme über den Kopf, küsste mich fordernd. Damit hatte ich in dem Moment nicht gerechnet, genoss es aber in vollen Zügen, mich ihren tiefen Küssen hinzugeben. Ohne dass ich es wollte, rutschten meine Hände zu ihrem Rücken, um ihn auf und ab zu fahren, mich festzukrallen, während ich laut aufstöhnte und ein Schauer nach dem anderen über meinen Körper glitt.

„Still. Halten.“ raunte sie mir ins Ohr und mein Körper erstarrte förmlich. Ihre Ansage hatte so viel Druck, dass es mir fast den Atem nahm. Ich hielt still, während sie mit ihren Lippen meinen Hals entlangfuhr. Da die dominante Rolle für meine Beste noch sehr neu ist, beließ sie es für dieses Mal dabei. Die Verbindung zwischen uns war so aufgeladen, dass es mich richtiggehend elektrisierte.

Mir war leicht schwummrig im Kopf und wir sprachen noch eine Weile miteinander und kuschelten. Es war sehr innig und ich fühlte mich wie eine Katze, nachdem sie am Milchtopf war.

Für einige mag das kaum der Rede wert gewesen sein, für mich war es ein machtvolles Erlebnis, dem noch weitere folgen werden. Der Wille, mich zu unterwerfen und zu Diensten zu sein, war in den Momenten sehr stark. Und das gefällt mir. Wir haben ein Vertrauensverhältnis, das es möglich macht, mich fallenzulassen.

Morgen gehe ich zu meinem ersten Sub-Stammtisch und bin gespannt, was andere so erzählen und wie der Austausch wird. Ich bin gespannt.


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